Achter Platz in Dänemark rundet Hörmanns Roth-Vorbereitung ab

Neues Rad für neue Bestzeiten. Bei der Challenge Herning konnte Markus seinen neuen schwarz-gelben Hightech-Renner noch einmal auf Herz und Nieren testen (Foto: James Mitchell).

Der Athlet vom WSV Bad Tölz sicherte sich beim Halbdistanz-Event in Herning mit einer Zeit von 4:00:08 Stunden die dritte Top-10-Platzierung innerhalb von fünf Wochen.

War die dänische Kleinstadt im Landesinneren im Mai noch Austragungsort der diesjährigen Eishockey-Weltmeisterschaft, stand an diesem Wochenende der Ausdauer-Dreikampf im Rampenlicht. Angeführt wurde das Profi-Starterfeld von Hörmanns Landsmann und Trainingskollegen Andi Dreitz, der das Rennen bereits 2016 gewinnen konnte. Neben den vielen einheimischen Startern war auch auf den jungen Lokalmatadoren Mathias Lyngsø Petersen sowie den schwedischen Ironman-Sieger Jesper Svensson ein Auge zu werfen.

Auf die 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke ging es dieses Mal im künstlichen Schwimmsee Fuglsang, in dem aufgrund der warmen Wassertemperatur nur ohne Neoprenanzug gestartet werden durfte. Ein Vorteil für technisch starke Schwimmer, den auch der Tölzer Profi für sich zu nutzen wusste. Nach 25 Minuten im Wasser und einem perfekten Wechsel auf das Rad ging er gemeinsam mit Favorit Andi Dreitz als Neunter auf die 90 Kilometer lange Strecke. Während Dreitz in seiner Paradedisziplin auf den Führenden Svensson über vier Minuten gut machen konnte und nach knapp 50 Kilometern die Radspitze übernahm, versuchte Hörmann auf dem mit 500 Höhenmetern welligen Rundkurs seine gute Ausgangsposition für den finalen Halbmarathon zu halten. Ab Mitte des Rennens setzte jedoch beim 28-Jährigen eine allergische Reaktion ein, die nach und nach seine Kräfte schwinden ließ.

Nach 2:11:11 Stunden auf dem Rad warf der WSV-Athlet mit dem schnellsten Wechsel des Tages auf die vier Runden lange Laufstrecke noch einmal alles in die Waagschale und konnte sich bis auf 2:30 Minuten an einen Podestplatz herankämpfen. Den Sieg machte derweil der Deutsche Andi Dreitz perfekt, der seinen Vorsprung von über vier Minuten bis ins Ziel verteidigte und die starken Dänen Mathias Lyngsø Petersen und Kristian Hindkjær damit auf die Plätze zwei und drei verwies.

Auf der letzten Runde behauptete sich Hörmann trotz Allergie und einem durch viele Richtungswechsel sehr unrhythmischen Halbmarathon in einem starken dänischen Starterfeld und sicherte sich den achten Platz.

Damit geht für den Tölzer nach den weiteren Top-Platzierungen im italienischen Riccione und dem spanischen Salou die Vorbereitung auf den Langdistanz-Klassiker in Roth in die heiße Phase. In weniger als drei Wochen möchte er sich dort vor hunderttausenden begeisterten Zuschauern von seiner besten Seite zeigen, die Vorzeichen dass ihm das gelingt könnten nicht besser stehen.